
Betreiber von Multi-Brand E-Commerce-Plattformen: Von einem in die Jahre gekommenen OXID-System zu einer skalierbaren Shopware-Plattform. 70 % weniger redundante Arbeit, schnellere Bereitstellung neu…
Überblick
Kunde
Multi-Brand E-commerce Operator
Branche
Handel - E-Commerce
Region
Deutschland
Größe
Mid-tier multi-channel retailer; balance sheet EUR 6M (2023), +25.4% YoY
Herausforderung
Migration von Altsystemen, Performance-Optimierung, Konsolidierung der Architektur
Leistungen
Plattformmigration zu Shopware, vereinheitlichte Plugin-Architektur, Performance-Optimierung, Redesign des Storefronts, Feature-Integration
Dauer
Laufend
Team
Nicht spezifiziert
70%
Reduzierung redundanter Entwicklungsarbeit
70%
Weniger redundante Arbeit, schnellere Funktionen, besseres …
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Kundenkontext
Unser Kunde ist ein deutscher Multichannel-Händler, der sowohl B2B- als auch B2C-Kunden über mehrere Online-Plattformen bedient. Das Unternehmen, das sich selbst als pragmatisch, lösungsorientiert und technologiegetrieben beschreibt, hat sich durch seinen Fokus auf funktionale, performanceorientierte Produktlinien eine starke Position im deutschen E-Commerce erarbeitet. Bis 2023 war das Geschäft auf eine Bilanzsumme von 6 Millionen Euro angewachsen, was einem Anstieg von 25,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und die konstante kommerzielle Dynamik widerspiegelt. Der Betrieb erstreckt sich über zwei Vertriebskanäle mit unterschiedlichen Anforderungen, die auf einer einzigen Technologieschicht basierten, die historisch weit über ihre ursprüngliche Konzeption hinaus beansprucht wurde.
Die Herausforderung

Die bestehende Plattform des Kunden war ein OXID-basiertes System, das dem Unternehmen jahrelang gute Dienste geleistet hatte. Doch das Wachstum veränderte ihren Charakter. Mit der Erweiterung des Produktkatalogs und dem Anstieg des Traffics wurde aus einem stabilen Fundament eine Quelle der Reibung. Das erste Problem war die Performance. Mit mehr SKUs und einer höheren Anzahl gleichzeitiger Nutzer führten selbst geringe Ladeverzögerungen zu Konversionsverlusten. Im E-Commerce bedeutet eine Sekunde Zögern oft einen dauerhaften Absprung. Das System versagte nicht direkt, aber es verlor schleichend Kunden an den Rändern. Das zweite Problem war architektonischer Natur. Die Plugin-Entwicklung war plattformübergreifend separat dupliziert worden, was bedeutete, dass jede neue Funktion die mehrfache Implementierung derselben Logik erforderte. Dies erhöhte den Engineering-Aufwand, verlangsamte Release-Zyklen und machte die Codebasis zunehmend schwieriger zu warten. Personalisierung war schwer umzusetzen, und Marketing-Integrationen waren begrenzt. Der Storefront selbst, einst als zeitgemäß angesehen, spiegelte nicht mehr das Erlebnis wider, das das Unternehmen bieten wollte. Das dritte Problem war strategischer Art. Da B2B- und B2C-Operationen auf derselben alternden Infrastruktur liefen, war das Unternehmen in seiner Fähigkeit eingeschränkt, jeden Kanal unabhängig zu optimieren oder schnell auf sich ändernde Kundenerwartungen zu reagieren. Die angesammelte technische Schuld hatte jede Änderung langsamer und risikoreicher gemacht, als es nötig gewesen wäre.
Der Ansatz

Gradion wurde mit einem klaren Auftrag beauftragt: die Migration des Kunden von OXID zu Shopware 6. Diese Migration wurde als Chance genutzt, die Architektur grundlegend neu zu gestalten, anstatt nur bestehende Strukturen zu replizieren. Die erste strategische Entscheidung war die Einführung einer vereinheitlichten Plugin-Architektur. Dieses zentrale Framework ermöglichte es, Funktionen einmal zu entwickeln und plattformübergreifend einzusetzen. Dies löste das Problem der doppelten Entwicklung direkt und verlagerte das Entwicklungsmodell von wiederholten parallelen Anstrengungen hin zu wiederverwendbaren, wartbaren Komponenten. Parallel dazu wurde das gesamte Frontend neu gestaltet. Ziel war eine moderne, intuitive Benutzeroberfläche, die sowohl für B2B-Beschaffungsprozesse als auch für B2C-Endkunden gleichermaßen optimal funktionierte, ohne Kompromisse einzugehen. Visuelle Konsistenz, klare Navigation und mobile Benutzerfreundlichkeit wurden als primäre Anforderungen behandelt, nicht als nachträgliche Ergänzungen. Hinter der Benutzeroberfläche optimierte Gradion die Plattform, um große Kataloge und hohe gleichzeitige Zugriffszahlen ohne Leistungseinbußen zu verarbeiten. Die flexible Architektur von Shopware 6 bildete die Grundlage, doch die für die spezifische Katalogtiefe und die Verkehrsmuster des Unternehmens erforderliche Feinabstimmung war eine maßgeschneiderte Leistung. Das Projekt war so strukturiert, dass Betriebsunterbrechungen während des gesamten Übergangs minimiert wurden. Die Kommunikation zwischen Gradion und dem Team des Kunden blieb durchweg direkt und praxisorientiert, wobei gemeinsame Ziele die Entscheidungen leiteten und nicht der Prozessaufwand.
70%
Reduzierung redundanter Entwicklungsarbeit durch die vereinheitlichte Plugin-Ar…
Die Ergebnisse
Der Wechsel zu Shopware führte auf jeder Ebene zu messbaren Verbesserungen: 70 % Reduzierung redundanter Entwicklungsarbeit: Durch die vereinheitlichte Plugin-Architektur konnte die Entwicklungszeit von Wartungsaufgaben auf die Schaffung neuer Funktionen umverteilt werden. Vollständige Neugestaltung des Frontends: Bereitstellung einer modernen, konversionsorientierten Nutzererfahrung über B2B- und B2C-Touchpoints hinweg. Schnellere Markteinführung: Für neue Funktionen und Kampagnen, mit wesentlich verkürzten Release-Zyklen. Integration fortschrittlicher Funktionen: Zuvor im OXID-System unmöglich, sind diese nun innerhalb standardmäßiger Sprint-Zyklen realisierbar. Stärkeres technisches Fundament: Vorbereitet für kontinuierliches Katalog- und Traffic-Wachstum ohne weitere architektonische Einschränkungen. Die Migration behob nicht nur ein langsames System. Sie veränderte die Entwicklungsökonomie des Kunden, da weniger Zeit für die Wartung von Legacy-Code bedeutet, dass mehr Zeit für den Aufbau neuer Funktionen zur Verfügung steht. In einem Markt, in dem die Geschwindigkeit der Produktfindung und das Frontend-Erlebnis die Konversionen antreiben, ist diese Verschiebung direkt kommerziell relevant.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Plattformmigration (OXID zu Shopware 6)
- Design einer vereinheitlichten Plugin-Architektur
- Performance-Optimierung
- Frontend-Redesign (B2B + B2C)
- Feature-Integration und Skalierungs-Engineering
Technologie-Stack
- Shopware 6
- Custom plugin architecture
- Responsive storefront (mobile-first)
- Multi-channel catalog management
Engagement-Modell
Projektbasierte Lieferung mit integriertem Team
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