
Shopware integrierte ein 21-köpfiges Gradion-Entwicklungsteam, um seinen KI-Copiloten aufzubauen und die Herstellungskosten um 40 Prozent zu senken.
Überblick
Kunde
Shopware AG
Branche
SaaS / Commerce-Plattform - Open-Source-E-Commerce
Region
Schöppingen, Deutschland (globale Plattform)
Größe
über 500 Mitarbeitende; Millionen Händler weltweit auf der Shopware-Plattform
Herausforderung
Produktentwicklung kosteneffizient skalieren; KI-gestützte Händlerwerkzeuge schnell liefern
Leistungen
Entwicklung des KI-Copiloten, mehr als zehn KI-gestützte Zusatzfunktionen ("Turbos"), Plattformentwicklung
Dauer
laufend
Team
21 Ingenieure (laufend)
10+
KI-gestützte Funktionen
40 %
Reduzierung der Herstellungskosten (Gradion-Team Vietnam)
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Kundenkontext
Shopware AG ist ein deutscher Anbieter einer Open-Source-E-Commerce-Plattform mit Sitz in Schöppingen. Die Plattform betreibt Onlineshops für Hunderttausende Händler weltweit, von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu Einzelhandelskonzernen, über die Geschäftsmodelle B2C, B2B und D2C hinweg. Shopware tritt als vollwertige Commerce-Plattform mit einem starken Entwickler-Ökosystem, einem wachsenden SaaS-Angebot und einem aktiven Partnernetzwerk an. Als sich der E-Commerce-Markt in Richtung KI-gestützter Händlerwerkzeuge und codefreier Shopverwaltung verschob, erkannte Shopware eine strategische Notwendigkeit: führende KI-Fähigkeiten schnell aufbauen, ohne die Personalkosten proportional mitwachsen zu lassen.
Die Herausforderung
Shopware stand vor drei miteinander verknüpften Herausforderungen, die sich nicht getrennt voneinander lösen ließen. Die erste betraf die technische Komplexität: Damit kleine und mittlere Händler ihre Shops ohne Programmierkenntnisse starten, anpassen und optimieren konnten, war eine neue Abstraktionsebene auf einer bestehenden, in sich bereits komplexen Plattform nötig. Ihr Aufbau verlangte erfahrene Entwicklungskompetenz in hohem Tempo. Die zweite Herausforderung betraf die Markterwartung: Die Nachfrage nach KI-gestützten Händlererfahrungen, von intelligenten Produktinhalten über automatisierte Arbeitsabläufe bis zu Analyseabfragen in natürlicher Sprache, nahm beschleunigt zu. Shopware wollte diese Entwicklung anführen statt ihr zu folgen, also KI- und generative Funktionen ausliefern, bevor der Markt sie als Standard voraussetzte. Die dritte Herausforderung war wirtschaftlicher Natur: Ein Team von Weltklasse-Produktentwicklern allein über Direkteinstellungen in Deutschland im nötigen Tempo aufzubauen, hätte die Plattformkosten so weit getrieben, dass Marge und Preisspielraum eingeschränkt worden wären. Shopware brauchte ein Partnermodell, das erstklassige technische Leistung zu einer Kostenstruktur liefern konnte, die mit produktgetriebenem Wachstum vereinbar war.
Der Ansatz
Gradion integrierte ein 21-köpfiges Entwicklungs- und Architekturteam direkt in die Produktentwicklungsorganisation von Shopware. Das Einsatzmodell war keine klassische Personalaufstockung im transaktionalen Sinn: Das Gradion-Team wirkte an der Produktstrategie mit, traf eigenständige Architekturentscheidungen und übernahm die Verantwortung einer internen Einheit. Die bedeutendste gemeinsame Lieferung war der KI-Copilot von Shopware, eine Sammlung von mehr als zehn KI-gestützten Werkzeugen, die Reibungspunkte aus den Arbeitsabläufen der Händler entfernen sollten. Zu den zentralen Bausteinen zählten der Flow Builder, eine codefreie Automatisierungsengine für Kundeninteraktionen und Bestellabläufe, eine Funktion für KI-generierte, suchmaschinenoptimierte Produktbeschreibungen sowie intelligente Suche mit Abfragen in natürlicher Sprache und KI-gestützten Werkzeugen zur Datenqualität. Gradions Architekturarbeit erweiterte die Plattform zudem um wartbare Integrationen großer Sprachmodelle und generativer KI. Die Entscheidung, das Team in Vietnam anzusiedeln, war eine bewusste wirtschaftliche Wahl, die zugleich einen Geschwindigkeitsvorteil brachte: Die Zusammenführung an einem einzigen, hochkarätigen Entwicklungsstandort ermöglichte schnelleren Wissensaustausch und eine einheitlichere Teamkultur, als es ein verteiltes Modell mit mehreren Anbietern erlaubt hätte.
10+
KI-gestützte Funktionen
40%
Reduzierung der Herstellungskosten
Die Ergebnisse
Die Partnerschaft erzielte messbare Ergebnisse in den Bereichen Kosten, Produkt und Marktposition. Durch das in Vietnam ansässige Gradion-Team sanken die Herstellungskosten um 40 Prozent, das bedeutendste finanzielle Ergebnis der Zusammenarbeit. Mehr als zehn KI-gestützte Funktionen wurden im Rahmen der KI-Copilot-Suite ausgeliefert, und ein 21-köpfiges Gradion-Team treibt weiterhin Produktinnovation und die Skalierbarkeit der Plattform voran. Der Flow Builder ist im Einsatz: Händler automatisieren Prozesse ohne eigenen Code, was die Belastung des Supports senkt und die Bindung an die Plattform erhöht. Die KI-Funktionen wurden von der Händlerbasis stark angenommen, was die Wettbewerbsposition von Shopware stärkt. Die Partnerschaft beruht auf Vertrauen und gemeinsamer Ausrichtung, mit gegenseitiger Investition in gemeinsame Roadmap-Ziele statt einer rein transaktionalen Leistungserbringung. Die Reduzierung der Herstellungskosten um 40 Prozent zeigt, was möglich wird, wenn die Strategie für Entwicklungstalente als Produktentscheidung behandelt wird und nicht nur als Einstellungsfrage.
“Gradion versteht unsere spezifischen Anforderungen und passt seine Lösungen entsprechend an. Ihr Engagement für eine langfristige Partnerschaft und der Fokus auf Win-Win-Situationen haben maßgeblich zu unserer erfolgreichen Zusammenarbeit beigetragen. Es fühlt sich wie eine echte Partnerschaft an, die den Projekterfolg steigert. Die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der Gradion neue Talente in laufende Projekte integriert, sind einzigartig.”
Dennis Höting
Direktor Produktentwicklung
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Entwicklung des KI-Copiloten
- Mehr als zehn KI-gestützte Plattformfunktionen ("Turbos")
- Codefreie Workflow-Automatisierung (Flow Builder)
- Integration großer Sprachmodelle und generativer KI
- Plattformentwicklung und Skalierung
Technologie-Stack
- Shopware-Plattform (Open-Source-Kern und SaaS-Ebene)
- Große Sprachmodelle / generative KI (Produktbeschreibungen, intelligente Suche)
- Verarbeitung von Abfragen in natürlicher Sprache
- CI/CD und agile Bereitstellung in Produktgröße
Engagement-Modell
Eingebettetes Produktentwicklungsteam
Team
Aus der Quelle nicht näher spezifiziert; im Einsatz war ein 21-köpfiges Entwicklungs- und Architekturteam.
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