
Leistungsstarker E-Commerce PaaS-Anbieter: Vom Konzept zum Prototyp in Wochen. 7 Proof-of-Concepts (POCs) in fünf Jahren realisiert. PM-Zufriedenheit stieg von 4 auf 10.
Überblick
Kunde
High-Performance E-commerce PaaS Provider
Branche
E-Commerce / Agentur - Managed PaaS für E-Commerce
Region
Berlin, Deutschland
Größe
~15 employees; manages 200+ e-commerce projects
Herausforderung
Kapazität für Produktentwicklung, um neue Ideen schnell in Prototypen umzusetzen, ohne das Kernteam zu überlasten
Leistungen
Agile Teamergänzung, Produktentwicklung, Workflow-Optimierung, Technische Beratung
Dauer
Laufend
Team
Nicht spezifiziert
10
Produktentwicklungen
7
Proof-of-Concepts (POCs) im Rahmen einer fünfjährigen, inte…
Diese Fallstudie als PDF herunterladen
Teilbares Dokument · automatisch generiert · immer aktuell
Kundenkontext
Der Kunde ist ein in Berlin ansässiger Managed Platform-as-a-Service (PaaS)-Anbieter, spezialisiert auf Hochleistungs-E-Commerce-Hosting für den deutschen Mittelstand. Das Unternehmen wurde Mitte der 2010er Jahre gegründet, wird von einem erfahrenen Managementteam geführt und verwaltet über 200 Live-E-Commerce-Projekte in führenden Open-Source-Ökosystemen. Ihr Infrastruktur-Stack umfasst Auto-Scaling, DDoS-Schutz, CI/CD-Pipelines, Echtzeit-PHP-Profiling und 24/7-Monitoring. Alle Services basieren auf zertifizierter deutscher Rechenzentrumsinfrastruktur, um höchste Standards bei Leistung und Datenhoheit zu gewährleisten. Als zertifizierter Community-Partner im E-Commerce-Sektor betreut das Unternehmen ein vielfältiges Portfolio von über 130 bis 200 Online-Händlern.
Die Herausforderung

Das zentrale Leistungsversprechen des Unternehmens, das auf zuverlässigem und hochperformantem Hosting basiert, erfordert eine ständige Aufmerksamkeit für die Plattform. Das interne Engineering-Team war voll ausgelastet, um die Produktionsinfrastruktur für über 200 Kunden-Shops stabil und compliant zu halten. Dadurch blieb kaum Kapazität, neue Produktideen zu explorieren und zu validieren, die sich aus Kundenbedürfnissen und Marktlücken ergaben. Die Herausforderung war nicht ein Mangel an Ideen, sondern an Umsetzungskapazität. Der Anbieter hatte eine wachsende Liste von Konzepten, darunter ein Video-Optimierungstool, eine Performance-Scoring-Engine, einen Bildserver und eine Functions-as-a-Service-Schicht, die jeweils zu differenzierten Angeboten werden könnten. Ein internes, dediziertes Prototypen-Team aufzubauen, war angesichts der schlanken Unternehmensstruktur weder schnell noch kosteneffizient. Sie benötigten nicht nur zusätzliche Entwickler. Sie brauchten ein Team, das ein grobes Konzept aufnehmen, eigenständige Architektur-Entscheidungen treffen, schnell entwickeln und die Idee mit minimaler Aufsicht validieren konnte, während das Kernteam sich auf die Produktionsstabilität konzentrierte. Jeder Partner, der umfangreiche Briefings, ständige Abstimmungen oder eine enge QA-Überwachung erforderte, hätte mehr Overhead verursacht, als er gelöst hätte. Es stand viel auf dem Spiel. Im wettbewerbsintensiven regionalen E-Commerce-Hosting-Markt sind neue Händler-Tools und differenzierte Services entscheidend, um die Kundenbasis zu halten und auszubauen. Die Geschwindigkeit bei Produktideen war kommerziell entscheidend.
Der Ansatz

Gradion integrierte ein Produktteam direkt in die Arbeitsabläufe des Unternehmens. Dieses agierte nicht als externer Entwicklungsdienstleister, sondern als autonome Produkteinheit. Die Zusammenarbeit basierte auf einem hohen Maß an Eigenverantwortung: Gradion-Entwickler und PMs betreuten jedes Projekt von der Architekturauswahl bis zur finalen Auslieferung, als wäre es ihr eigenes. Mehrere operative Prinzipien prägten die Partnerschaft: Agile Sprint-Kadenz mit Stakeholder-Feedbackschleifen: Die Sprintplanung war präzise, mit regelmäßigen Abstimmungspunkten mit den Stakeholdern des Kunden, um die Prioritäten klar zu halten. Dies stellte sicher, dass Prototypen im Zeitplan blieben, ohne das Kernteam des Unternehmens mit täglichen Managementaufgaben zu belasten. Lean-Ansätze für Nebenprojekte: Gradion implementierte interne Prozesseffizienz, die speziell für flexible Projekte mit geringerem Umfang ausgelegt war. Das Team passte die Arbeitsweisen an den jeweiligen Projekttyp an, anstatt einen einheitlichen Enterprise-Liefer-Overhead anzuwenden. Kultur der gemeinsamen Verantwortung: Peer Code Reviews, kollektive Verantwortlichkeit und tägliche Abstimmungen führten dazu, dass Gradion-Entwickler Ideen proaktiv hinterfragten und zur gemeinsamen Planung beitrugen. Kulturell agierten sie als integrierter Bestandteil der Kundenorganisation und nicht als externer Dienstleister. Gemeinsamer Talentpool: Die Partnerschaft schuf eine bilaterale Kompetenz. Gradion konnte auf die Domänenexpertise des Kunden im regionalen E-Commerce-Hosting zurückgreifen, während das Unternehmen auf Gradions breitere technische Expertise für spezialisierte Anforderungen zugreifen konnte.
7
POCs als strukturierte Nebenprojekte geliefert, darunter ein Video-Optimierer-T…
10
Kooperationsprojekte ausgeliefert
Die Ergebnisse
Über fünf Jahre hinweg lieferte die Partnerschaft eine konstante Erfolgsbilanz bei der Umsetzung von Konzepten bis zum Prototyp: 7 Proof of Concepts (POCs) als strukturierte Nebenprojekte geliefert: Dazu gehörte ein Video-Optimierer-Tool, das vom Prototyp zur Marktvalidierung bei ausgewählten Kunden führte. 10 Kooperationsprojekte ausgeliefert: Dazu gehörten eine Performance-Scoring-Engine, ein kundenspezifisches Kundenportal, ein Bildverarbeitungsserver, eine spezialisierte Proxy-Lösung, Tools zur Log-Analyse, eine Functions-as-a-Service (FaaS)-Schicht und weitere strategische interne Tools. PM-Zufriedenheitsbewertung von 4 auf 10 verbessert: Die Bewertungen des Kundenprojektmanagements stiegen im Laufe der Zusammenarbeit von anfänglich 4 von 10 auf die volle Punktzahl. Keine Störung des Kernteams: Der Produktionsbetrieb für über 200 Kunden-Shops blieb während des gesamten Innovationsprozesses unbeeinträchtigt. Langfristige, integrierte Partnerschaft: Der Kunde betrachtet Gradion als vertrauenswürdige Erweiterung des eigenen Teams und nicht als transaktionalen Dienstleister. Das Modell bewies, dass ein schlanker Hosting-Spezialist eine produktive Innovationspipeline parallel zum operativen Geschäft betreiben kann – ohne Neueinstellungen, ohne Ablenkung und ohne Qualitätsverlust.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Agile Teamerweiterung
- Produktentwicklung (vom Konzept zum Prototyp)
- Workflow-Optimierung
- Technische Beratung
- Aufbau eines gemeinsamen Talentpools
Technologie-Stack
- PHP-based e-commerce platforms (Shopware, Magento)
- CI/CD pipelines
- Containerized / PaaS architecture
- Agile / Lean Startup methodology
Engagement-Modell
Integrierte Produkterweiterung
Erfahren Sie, wie wir ein Produktteam in einem schlanken Infrastrukturunternehmen aufgebaut haben.
Beschreiben Sie Ihr Backlog. Wir planen einen Prototypen-Sprint.