
Gradion hat für ein Berliner E-Commerce-SaaS-Start-up von Grund auf eine Frontend-Management-Plattform entwickelt, mit der Händler ihre Storefronts ohne Code gestalten und veröffentlichen können.
Überblick
Kunde
Berliner E-Commerce-SaaS-Start-up
Branche
Frontend-as-a-Service (FEaaS) / E-Commerce-SaaS
Region
Berlin, Deutschland (global ausgerichtete Plattform)
Größe
Start-up in der Frühphase
Herausforderung
Aufbau einer komplett neuen Plattform (Greenfield), skalierbare Architektur, No-Code-Produktentwicklung, Befähigung verteilter Teams
Leistungen
Systemaufbau von Grund auf, IT-Architektur und IT-Roadmap, Skalierungs- und Performance-Engineering, Befähigung verteilter Teams
Dauer
laufend
Team
nicht angegeben
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Kundenkontext
Ein in Berlin ansässiges Start-up in der Frühphase baut eine visuelle, komponentenbasierte Plattform für Frontend-as-a-Service (FEaaS) im E-Commerce. Händler, Marketingteams und Content-Teams sollen damit Headless-Storefronts gestalten, verwalten und veröffentlichen können, ohne Entwickler einzubinden. Die Plattform ist nativ um Integrationen mit Shopify und Shopware aufgebaut und verfügt über eine kanonische Datenschicht, die das Backend abstrahiert. Dadurch können Händler die Commerce-Plattform wechseln, ohne ihre Storefront neu aufzubauen. Das Start-up bewegt sich im wachsenden Markt für Composable-Commerce-Frontends und hebt sich durch seine Positionierung als Frontend-Management-Plattform und die kanonische Datenabstraktionsschicht von etablierten Werkzeugen ab.
Die Herausforderung
Die Gründer hatten ein reales Marktproblem erkannt: Für eine schöne, performante E-Commerce-Storefront waren bislang immer Entwickler nötig. Marketingteams, Merchandiser und Markenverantwortliche, die Layouts testen, Kampagnen starten oder Inhalte aktualisieren wollten, blieben von knappen Entwicklungskapazitäten abhängig. Verfügbare Werkzeuge opferten entweder Performance für Einfachheit oder verlangten technisches Fachwissen, das dem Anspruch ernsthafter Händler nicht gerecht wurde. Die Vision war, nicht-technischen Teams die kreative Kontrolle zurückzugeben. Das erforderte jedoch eine technisch anspruchsvolle Lösung: eine Oberfläche mit echter Drag-and-Drop-Einfachheit, getragen von einer Architektur, die tausende gleichzeitige Nutzer beim Bearbeiten, Aufbauen und Veröffentlichen von Storefronts verarbeiten konnte, mit Produktionsgeschwindigkeit und über mehrere Regionen hinweg. Die Plattform musste in Thailand ebenso zuverlässig funktionieren wie in Deutschland, mit gleichbleibenden Ladezeiten und stabiler Verfügbarkeit. Keine fertige Lösung von der Stange konnte diese Kombination leisten, und das Team des Start-ups musste über Ländergrenzen und Zeitzonen hinweg zusammenarbeiten können.
Der Ansatz
Gradion stieg vom ersten Tag der Entwicklungsarbeit an als vollwertiger Produktentwicklungspartner ein. Der Umfang war Greenfield: Es gab keinen Altbestand an Code, keine bestehenden Systeme zu integrieren und keine vorherige Architektur, die einschränkte. Gradion baute die gesamte Plattform von Grund auf. Die Arbeit verlief über vier miteinander verzahnte Arbeitsströme. Zunächst entwickelte Gradion eine maßgeschneiderte UI-Komponentenbibliothek, die genau auf die Designsprache und die technischen Anforderungen des Kunden abgestimmt war. Jede Komponente wurde auf Wiederverwendbarkeit, Reaktionsfähigkeit und Barrierefreiheit hin gebaut und gab der Plattform ein einheitliches visuelles Fundament, auf dem Entwickler und Designer schnell und ohne doppelte Arbeit aufbauen konnten. Das Herzstück des Produkts war das Drag-and-Drop-Frontend-Studio samt Admin-Bereich. Gradion baute eine intuitive No-Code-Bearbeitungsoberfläche, mit der Händler Storefront-Änderungen in Echtzeit gestalten, anpassen und veröffentlichen können. Der begleitende Admin-Bereich gab den Teams volle betriebliche Kontrolle über die Plattform, ohne dass technisches Eingreifen nötig war. Zusätzlich gestaltete und baute Gradion die öffentliche Website und Marketingplattform des Start-ups, den zentralen Kanal, über den die Fähigkeiten, Anwendungsfälle und Kundenerfolge des Produkts an potenzielle Kunden kommuniziert werden. Das zugrunde liegende System wurde von Anfang an auf Performance und geografische Verteilung ausgelegt: Hohe Nutzerlast bei gleichzeitigem Zugriff, schnelle Ladezeiten über verschiedene Regionen hinweg und eine Infrastruktur, die verteilt arbeitende Teams beim gleichzeitigen Beitragen unterstützte, waren feste Anforderungen von Beginn an und keine nachträglichen Ergänzungen.
Die Ergebnisse
Die von Gradion gebaute Plattform ermöglichte es dem Start-up, sein zentrales Versprechen gegenüber den Händlern einzulösen. Da die Abhängigkeit von Entwicklerkapazität für Storefront-Änderungen entfiel, können Händler deutlich schneller launchen, iterieren und testen. Neue Kampagnen und Storefront-Aktualisierungen bewegen sich von der Idee bis zum Livegang ohne Entwicklungs-Engpässe. Die vollständige kreative Autonomie wurde tatsächlich geliefert: Das Drag-and-Drop-Studio, die vorgefertigte Komponentenbibliothek sowie die Shopify- und Shopware-Integrationen geben Händlern die volle Kontrolle über Design und Layout ihrer Storefront. Nutzer können markenkonsistente Erlebnisse bauen, Experimente durchführen und iterieren, ohne Code zu schreiben. Das Start-up positionierte sich als führender Anbieter im FEaaS-Bereich. Durch die Architektur, den Fokus auf Performance und die native Integration mit den beiden dominierenden E-Commerce-Plattformen seines Marktes zog es schnell moderne Händler an, die flexible, komponierbare Storefront-Lösungen suchten. Für Händler ist die Lösung kosteneffizient: Die geringere Abhängigkeit von Frontend-Entwicklungsressourcen senkt die Gesamtkosten des Storefront-Betriebs, was für kleine, mittelständische und mittelgroße Betreiber ein wirtschaftlich bedeutsames Unterscheidungsmerkmal ist. Die Architektur ist global einsatzbereit: Die Plattform unterstützt den Betrieb über mehrere Regionen hinweg mit gleichbleibender Performance, sodass das Start-up Händler über verschiedene Weltregionen hinweg ohne Leistungseinbußen bedienen kann.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Greenfield-Systemaufbau (vollständige Plattformentwicklung)
- IT-Architektur und IT-Roadmap
- Maßgeschneiderte UI-Komponentenbibliothek
- Entwicklung des No-Code-Drag-and-Drop-Studios
- Design und Bau des Admin-Bereichs
- Kundenseitige Webanwendung
- Skalierungs- und Performance-Engineering
- Befähigung verteilter Teams und dezentrale Leistungserbringung
Technologie-Stack
- UI-Komponentenbibliothek (von Grund auf)
- Drag-and-Drop-Frontend-Studio (No-Code/Low-Code)
- Native Shopify-Integration
- Native Shopware-Integration
- Kanonische Datenschicht (backend-unabhängig)
- Headless-/Composable-Architektur
- Für mehrere Regionen performance-optimierte Infrastruktur
Engagement-Modell
Vollwertiger Produktentwicklungspartner (Greenfield)
Team
Angaben zur Teamzusammensetzung liegen nicht vor.
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