Führende Unternehmensgruppe für industrielle Sicherheitstechnologie
CommerceManufacturingAI & Automation

Führende Unternehmensgruppe für industrielle Sicherheitstechnologie: Digitale Vertriebstransformation durch Stakeholder-Alignment und strukturiertes Anforderungsmanagement ermöglicht. Ausschreibungsr…

Überblick

Kunde

Leading industrial safety technology group

Branche

Fertigungsindustrie / Industrielle Sicherheit - Sicherheitsgerichtete Automatisierungssysteme

Region

Brühl, Baden-Württemberg, Deutschland (22 Tochtergesellschaften weltweit)

Größe

~1,050 employees; EUR 186M revenue (FY2024); family-owned since 1908

Herausforderung

Befähigung zur digitalen Transformation, Stakeholder-Alignment, Anforderungsmanagement, Interner Kompetenzaufbau

Leistungen

Stakeholder-Alignment-Workshops, Teamübergreifender Anforderungskatalog, Befähigung und Best-Practice-Austausch

Dauer

Laufend

Team

Keine Angabe

Diese Fallstudie als PDF herunterladen

Teilbares Dokument · automatisch generiert · immer aktuell

PDF herunterladen

Kundenkontext

Der Kunde ist der weltweit führende unabhängige Anbieter von sicherheitsgerichteten Automatisierungslösungen für die Prozessindustrie und Bahnsysteme. Das 1908 in Mannheim gegründete Unternehmen, dessen Name seine Herkunft am Standort widerspiegelt, hat weltweit über 50.000 Sicherheitssysteme installiert und war der erste Hersteller von Sicherheitssystemen, der die IEC 61508-Zertifizierung erhielt. Mit 22 Tochtergesellschaften in Europa, Asien, Amerika und darüber hinaus erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von 186 Millionen Euro und befindet sich weiterhin in Familienbesitz. Das Unternehmen investiert aktiv in eine umfassendere Initiative zur digitalen Transformation im Rahmen seines speziellen Programms für digitale Sicherheit, das digitale Schulungsplattformen, KI-basierte Ferndiagnose und neue digitale Produktlinien umfasst.

Die Herausforderung

Gradion Team Event Presentation Audience Seated

Die Exzellenz des Kunden in der Entwicklung und bei physischen Sicherheitssystemen spiegelte sich nicht in seinen kundenorientierten digitalen Fähigkeiten wider, insbesondere im Vertriebsprozess. Da digital versierte Wettbewerber und anspruchsvolle B2B-Käufer die Erwartungen an Online-Transaktionen erhöhten, wurde deutlich, dass das Vertriebssystem des Unternehmens nicht für den modernen Markt ausgelegt war. Das Unternehmen hatte diese Lücke erkannt und eine umfassendere Digitalisierungsinitiative gestartet. Doch die Transformation innerhalb einer technisch komplexen, tief strukturierten Fertigungsorganisation ist kein Softwareproblem, sondern ein Alignment-Problem. Das Unternehmen stand vor drei miteinander verknüpften Herausforderungen, die gelöst werden mussten, bevor eine technologische Implementierung erfolgen konnte: Uneinheitliche Ausrichtung: Die Teams aus Entwicklung, Vertrieb und Business hatten jeweils unterschiedliche Vorstellungen davon, was die digitale Transformation erforderte, und unterschiedliche Prioritäten, was zuerst umgesetzt werden sollte. Ohne eine gemeinsame Vision führten selbst gut gemeinte Technologie-Diskussionen eher zu Reibung als zu Fortschritt. Keine gemeinsame Sprache für Anforderungen: Es fehlte ein einheitlicher Rahmen, um Geschäftsziele und technische Anforderungen in ein Format zu übersetzen, das externe Anbieter und interne Stakeholder nutzen konnten. Die Teams hatten Schwierigkeiten, ihre Bedürfnisse und deren Begründung klar zu formulieren, was in den frühesten und entscheidendsten Phasen der Lösungsdefinition zu Unklarheiten führte. Veraltete digitale Bereitschaft: Die bestehende Vertriebsinfrastruktur war nicht darauf ausgelegt, eine moderne E-Commerce-Strategie zu unterstützen. Der Wettbewerb in einem digitalisierten Markt erforderte ein grundlegendes Überdenken sowohl der Prozesse als auch der Fähigkeiten, wofür das Unternehmen externe Expertise zur Definition und Kontextualisierung benötigte.

Der Ansatz

Gradion Trade Show Booth Partner Networking

Gradion trat nicht als Umsetzer auf, sondern als Wegbereiter für Klarheit. Durch die Kombination von strukturiertem Stakeholder-Engagement mit präzisem Anforderungsmanagement schufen wir die notwendige Grundlage für die spätere Implementierung. Workshops zur Stakeholder-Abstimmung: Gradion führte funktionsübergreifende Teams aus den Bereichen Engineering, Vertrieb, Produktmanagement und Betrieb zusammen, um ein gemeinsames Verständnis der digitalen Prioritäten des Kunden zu entwickeln. Diese Workshops waren darauf ausgelegt, widersprüchliche Annahmen frühzeitig aufzudecken, Definitionslücken zu schließen und ein gemeinsames Vokabular für die digitale Initiative zu etablieren. Das Ergebnis war eine einheitliche Ausrichtung, der sich zuvor isoliert agierende Abteilungen anschließen konnten. Strukturierter Anforderungskatalog: Die Abstimmungsworkshops mündeten in einem umfassenden, teamübergreifend validierten Anforderungsdokument, das technische Spezifikationen, Geschäftsziele und operative Anforderungen in einem Format festhielt, das direkt für die Zusammenarbeit mit externen Anbietern nutzbar war. Dieses Dokument wurde zum zentralen Artefakt für den nachfolgenden Ausschreibungsprozess, bot Anbietern ein klares Briefing und internen Stakeholdern einen gemeinsamen Bezugspunkt. Befähigung und Best-Practice-Transfer: Über die Dokumentationsergebnisse hinaus führte Gradion geführte Befähigungsworkshops für die internen Teams der Organisation durch. Diese Sessions behandelten digitale Trends speziell im Bereich der industriellen Automatisierung und Sicherheitssysteme, vermittelten bewährte Muster aus vergleichbaren Transformationen und rüsteten die Teams der Gruppe aus, um Anbieterangebote zu bewerten und nachfolgende Implementierungsphasen souverän zu managen.

Die Ergebnisse

Das Engagement schuf für den Kunden nachhaltigen Wert in drei Bereichen: Ausschreibungsreife Anforderungen: Der strukturierte Anforderungskatalog wurde zur primären Grundlage für einen erfolgreichen Anbieter-Ausschreibungsprozess. Erstmals konnte das Unternehmen externe Anbieter mit einem klaren und abgestimmten Briefing ansprechen, wodurch das Scoping-Risiko effektiv reduziert und der Weg zur Implementierung beschleunigt wurde. Organisatorische Abstimmung: Abteilungen, die zuvor mit unterschiedlichen Prioritäten agierten, richteten sich auf eine gemeinsame digitale Vision aus. Die funktionsübergreifende Zusammenarbeit verbesserte sich spürbar, und interne Entscheidungsprozesse wurden schneller und weniger strittig. Stärkung der internen Fähigkeiten: Die Teams der Organisation gingen aus dem Engagement informiert und befähigt hervor. Mit Branchenkontext, bewährten Best Practices und einem gemeinsamen Rahmenwerk ausgestattet, waren sie in der Lage, den nächsten Schritt ihrer digitalen Transformation mit Klarheit statt Unsicherheit zu gehen. Das Engagement lieferte kein Softwareprodukt. Es schuf etwas Grundlegenderes: die organisatorische und dokumentarische Infrastruktur, die Technologieinvestitionen zum Erfolg führt.

Leistungen & Technologie

Erbrachte Leistungen

  • Workshops zur Stakeholder-Abstimmung
  • Funktionsübergreifendes Anforderungsmanagement
  • Entwicklung eines Anforderungskatalogs
  • Beratung zur digitalen Transformation
  • Befähigung und Best-Practice-Wissenstransfer
  • Unterstützung bei der Anbieter-Ausschreibung
  • Engagement-Typ: Beratung und Moderation
  • Keine Software-Implementierung, reine Abstimmung, Dokumentation und Kompetenzaufbau
  • Relevanter Branchenkontext:
  • Industrielle Sicherheitsautomatisierung (IEC 61508, SIL-klassifizierte Systeme)

Technologie-Stack

  • Custom technology stack

Engagement-Modell

Beratungs- und Moderations-Engagement

Sprechen Sie mit uns darüber, wie eine komplexe Organisation ihre digitale Transformation vorantreiben kann.

Hier setzen wir an. Beschreiben Sie uns Ihre Situation.