
Eine deutsche E-Commerce-Agentur mit rund 50 Mitarbeitenden stabilisierte nach dem Ende des Corona-Booms ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Gradion durch gezielte operative Anpassungen.
Überblick
Kunde
Deutsche E-Commerce-Agentur
Branche
Digitale Dienstleistungen – E-Commerce-Agentur / Shopware-Spezialist
Region
Deutschland
Größe
rund 50 Mitarbeitende
Herausforderung
Neupositionierung im Markt nach der Corona-Pandemie und Integration eines grenzüberschreitenden Teams
Leistungen
Shopware-Entwicklung, Unterstützung im Projektmanagement, Planung der Arbeitsauslastung, zeitzonenübergreifend abgestimmte Zusammenarbeit
Dauer
laufend
Team
nicht angegeben
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Kundenkontext
Der Kunde ist eine in Deutschland ansässige Digitalagentur, die sich auf E-Commerce spezialisiert hat. Rund 50 Mitarbeitende - Strategen, Entwickler und Designer - entwickeln gemeinsam Onlineshops, in denen Leistung und Gestaltung zusammenkommen. Im Zentrum des Angebots steht das Shopware-Ökosystem: Das Unternehmen übernimmt für Händler, die eine konversionsstarke Nutzererfahrung und langfristige technische Skalierbarkeit brauchen, die vollständige Gestaltung, Entwicklung und Optimierung ihrer Plattformen. Seit mehr als einem Jahrzehnt am Markt hat sich das Unternehmen einen Ruf aufgebaut, der auf einem einfachen Grundsatz beruht: Jeder Onlineshop ist zugleich eine Nutzerreise und ein Wachstumsmotor.
Die Herausforderung
Der E-Commerce-Boom der frühen 2020er-Jahre hielt nicht an. Als sich die Marktbedingungen nach der Corona-Pandemie normalisierten, verlangsamten sich die digitalen Ausgaben, und die Budgets der Händler wurden enger. Für den Kunden bedeutete das ein schwierigeres Umfeld für die Gewinnung neuer Aufträge und für einen gleichmäßigen Projektfluss - und genau in dieser Phase brauchte das Unternehmen operative Stabilität, um sein Team und seine Marktposition zu schützen. Mehrere Belastungen traten gleichzeitig auf: Das geringere Auftragsvolumen erschwerte eine gleichbleibende Auslastung externer Entwicklungspartner, die Zeitverschiebung zwischen dem Kunden und dem Team von Gradion führte zu Kommunikationslücken und verzögerten Feedbackschleifen, und unklare Projektbriefings zogen Nacharbeit nach sich. Die Herausforderung lag nicht in der fachlichen Fähigkeit der Gradion-Entwickler, sondern in ihrer operativen Einbindung in die Arbeitsabläufe der Agentur - und das in einem Umfeld, das bereits unter dem Druck äußerer Marktkräfte stand. Gebraucht wurde eine Partnerschaft, die als koordinierte Erweiterung des internen Teams funktionierte, auch wenn Auftragsvolumen und Margen schwankten.
Der Ansatz
Statt das gesamte Engagement neu zu strukturieren, konzentrierten sich Gradion und der Kunde auf drei gezielte operative Hebel, die sich über die Zeit summierten. Der erste Hebel war die Unterstützung durch Projektmanagement: Gradion setzte eine feste Projektleitung ein, die die Kommunikation schärfte, die Leistungsabgrenzung vor Arbeitsbeginn straffte und die Sprints durch enge Zeitpläne und begrenzte Budgets führte. Der zweite Hebel war die Terminplanung: Meetings wurden auf den frühen Nachmittag nach europäischer Zeit verlegt, um ein sinnvolles Überlappungsfenster mit dem Team von Gradion zu schaffen, sodass Rückmeldungen noch am selben Arbeitstag bearbeitet werden konnten. Der dritte Hebel war die Planung der Arbeitsauslastung: Regelmäßige Abstimmungssitzungen zwischen den Teams sorgten dafür, dass die Entwickler von Gradion auch bei schwankender Projektpipeline engagiert und ausgelastet blieben. Entscheidend war zudem, dass Gradion Shopware-Spezialisten statt Generalisten einsetzte. Diese fachliche Passung verringerte den Einarbeitungsaufwand und stärkte die Positionierung der Agentur rund um das Shopware-Ökosystem.
70%+
abrechenbare Stunden gehalten
Die Ergebnisse
Die Anpassungen brachten messbare operative Verbesserungen und strategische Positionierungsvorteile. Mehr als 70 Prozent der abrechenbaren Stunden wurden gehalten - eine hohe Auslastung über die Sprints hinweg. Die Zusammenarbeit über die Zeitzonen hinweg wurde reibungsloser, da die neu abgestimmten Arbeitszeiten die Feedbackschleifen strafften und beide Teams nahezu im gleichen Takt arbeiteten. Die Nacharbeit ging zurück, weil klarere Leistungsabgrenzung und die Unterstützung durch das Projektmanagement frühere Projektverzögerungen beseitigten. Die Marktpositionierung wurde schärfer, da der Fokus der Agentur auf Shopware durch ein spezialisiertes Lieferteam gestützt wurde. Auch die Bindung der Entwickler an das Engagement verbesserte sich: Ein stetiger Strom klar abgegrenzter, wirkungsvoller Arbeit hielt das Team von Gradion engagiert und vermied die Fluktuation, die ausgelagerte Partnerschaften häufig untergräbt. Die Geschichte dieser Phase ist keine Geschichte explosiven Wachstums, sondern eine Geschichte der Widerstandsfähigkeit durch operative Disziplin: Die Verlangsamung nach der Corona-Pandemie wurde zur Gelegenheit, eine effizientere, besser abgestimmte grenzüberschreitende Partnerschaft aufzubauen.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Shopware-Entwicklung durch Spezialisten
- Unterstützung im Projektmanagement
- Integration grenzüberschreitender Teams
- Planung der Arbeitsauslastung und Sprint-Koordination
- Gestaltung zeitzonenübergreifend abgestimmter Zusammenarbeit
Technologie-Stack
- Shopware (Kernplattform)
- Frontend-Entwicklung für E-Commerce
- Agile, sprintbasierte Auslieferung
Engagement-Modell
Eingebetteter Entwicklungspartner
Team
Nicht näher spezifiziert; die eingesetzten Entwickler waren Shopware-Spezialisten.
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