
Europäischer Zahlungsdienstleister erschließt mit einer eigenständigen Shopware-Cloud-App ein neues Händlersegment, ohne die bestehende On-Premise-Integration zu gefährden.
Überblick
Kunde
Europäischer Zahlungsdienstleister
Branche
Fintech / Zahlungstechnologie / E-Commerce
Region
Europa
Größe
nicht angegeben
Herausforderung
Cloud-native Produkterweiterung ohne Störung des bestehenden Kundenstamms
Leistungen
Shopware-Cloud-App, API-first-Architektur, Store-Veröffentlichung, Händler-Onboarding
Dauer
laufend
Team
nicht angegeben
API-first
Backend-lose Shopware-Cloud-App
Veröffentlicht
im Shopware Store
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Kundenkontext
Ein führender europäischer Anbieter für digitale Zahlungsdienstleistungen bedient einen etablierten Händlerstamm im E-Commerce. Kern des Angebots ist eine langjährige Shopware-Integration, ausgeliefert als On-Premise-Plugin für klassische, selbst gehostete Shopware-Installationen. Über Jahre hat diese Integration den Händlern gute Dienste geleistet – eine stabile, bewährte Lösung, gebaut für ein Modell der Softwareauslieferung, von dem sich Shopware zunehmend entfernte.
Die Herausforderung
Mit der Ausrichtung auf die cloud-native SaaS-Plattform Shopware Cloud erschloss Shopware ein neues, wachsendes Händlersegment – architektonisch jedoch durch eine harte Grenze vom bestehenden Geschäft des Kunden getrennt. Shopware Cloud folgt einem API-first-Modell ohne eigenes Backend: keinen On-Premise-Server, keine direkte Plugin-Installation, keinen Zugriff auf die zugrunde liegende PHP-Anwendung. Integrationen müssen als eigenständige Apps entstehen, die ausschließlich über die Schnittstellen von Shopware kommunizieren. Das bestehende On-Premise-Plugin, das auf direkter PHP-Integration und Serverzugriff beruhte, ließ sich nicht übertragen – eine Cloud-App musste unabhängig und von Grund auf neu gebaut werden. Ebenso verbindlich war die Vorgabe, den bestehenden Kundenstamm nicht zu beeinträchtigen. Das On-Premise-Plugin bediente einen umfangreichen, aktiven Händlerstamm; jede Störung, ob durch architektonische Eingriffe, eine gemeinsame Codebasis oder Release-Konflikte, hätte Support-Eskalationen ausgelöst und die Händlerbeziehungen belastet. Cloud-Aufbau und bestehendes Plugin mussten nebeneinander bestehen, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Hinzu kam Zeitdruck: Das Händlersegment von Shopware Cloud wuchs, und jedes Quartal ohne cloud-native Lösung bedeutete Marktanteile, die an Wettbewerber abgegeben wurden, die den Wechsel bereits vollzogen hatten.
Der Ansatz
Gradion entwarf und baute die Shopware-Cloud-App als eigenständiges Produkt, architektonisch getrennt vom bestehenden On-Premise-Plugin. Die App folgt dem API-first-Modell ohne eigenes Backend, wie es die Shopware-Cloud-Umgebung verlangt: keine serverseitigen Abhängigkeiten, kein gemeinsamer Zustand mit dem On-Premise-Plugin, vollständige Einhaltung der Architekturvorgaben von Shopware für Apps. Diese Unabhängigkeit war eine bewusste Entwurfsentscheidung, kein Nebeneffekt. Weil die Cloud-App architektonisch isoliert blieb, lief das On-Premise-Plugin unverändert weiter – Release-Zyklus, Codebasis und Händlerintegrationen blieben vollständig unberührt, und Händler auf selbst gehostetem Shopware bemerkten keine Störung. Die App wurde zugleich so gebaut, dass sie in Cloud- und in selbst gehosteten Umgebungen funktioniert. Händler mit gemischten oder im Übergang befindlichen Umgebungen konnten die Zahlungslösung in beiden Fällen nutzen. Das Onboarding war auf technisch nicht versierte Nutzer ausgelegt: Die Installation über den Shopware Store kam ohne Entwicklerbeteiligung aus und folgte einem geführten Einrichtungsprozess, der den sonst üblichen Support-Aufwand bei der Aktivierung von Zahlungs-Plugins reduzierte. Die App wurde direkt im Shopware Store veröffentlicht und sicherte damit Auffindbarkeit und einen einheitlichen Installationsweg für alle Shopware-Cloud-Händler. Von der Konzeption bis zur Veröffentlichung im Store vergingen weniger als drei Monate.
Die Ergebnisse
Der Shopware-Cloud-Markt wurde erschlossen: Ein zuvor unzugängliches, wachsendes Händlersegment steht dem Kunden jetzt offen, ohne architektonische Kompromisse. Die Auslieferung von der Konzeption bis zum Live-Gang im Shopware Store dauerte weniger als drei Monate. Für die On-Premise-Nutzer entstand keine Störung: Das bestehende Plugin und sein Händlerstamm blieben während des gesamten Aufbaus und auch danach unberührt. Die Veröffentlichung im Shopware Store schuf einen einheitlichen Installationsweg für alle Shopware-Cloud-Händler, und das nicht-technische Onboarding beschleunigte die Aktivierung neuer Händler, weil der damit verbundene Support-Aufwand sank. Die Wettbewerbsposition des Kunden wurde gestärkt: Er zeigt sich als zukunftsfähiger Zahlungsdienstleister, der das sich weiterentwickelnde Shopware-Ökosystem bedienen kann.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Architektur und Entwicklung der Shopware-Cloud-App
- API-first-Integrationsdesign ohne Backend
- Veröffentlichung im Shopware Store
- Gestaltung des nicht-technischen Händler-Onboardings
- Interoperabilitätsdesign zwischen Cloud- und selbst gehostetem Shopware
- Isolierungs- und Koexistenzstrategie für das bestehende Plugin
Technologie-Stack
- Shopware Cloud (App-Modell, API-first)
- Shopware App Framework
- REST-API-Integrationen
- Shopware Store-Vertrieb
Engagement-Modell
Fokussierte Produktentwicklung
Team
Zur Teamzusammensetzung liegen keine Angaben vor.
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