
KI-Analyse-Startup: Funktionsfähiger KI-Datenanalyse-Prototyp in 8 Wochen geliefert. Über 80 % SQL-Abfragegenauigkeit erreicht.
Überblick
Kunde
procelo GmbH
Branche
Technologie & IT, Projektmanagement-Software / Beratung
Region
Schweiz (procelo.ch)
Größe
Not specified
Herausforderung
Machbarkeitsanalyse für KI; Prototypenentwicklung für einen KI-gestützten Datenanalyse-Agenten
Leistungen
Beratung zur technischen Machbarkeit, Entwicklung des KI-Agenten, Kosten- und Latenzanalyse
Dauer
Laufend
Team
1 Technischer Berater + 1 PM/PO + 1 KI-Ingenieur
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Kundenkontext
Der Kunde ist ein Software- und Beratungsunternehmen, dessen CEO sich seit Langem für Softwarequalität mit einem starken Fokus auf Sicherheit, Robustheit und Nachhaltigkeit einsetzt. Die jüngste Initiative des Unternehmens stellt eine neue Produktrichtung dar: ein KI-gestütztes Datenanalyse-Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, Daten effizienter zu bewerten, indem es wesentliche Teile des Analyseprozesses automatisiert. Die Zielgruppe sind Vertriebsteams und Business User, die umsetzbare Dateneinblicke benötigen, ohne SQL-Kenntnisse oder die Vermittlung eines Analysten. Das Produkt zielt auf die Einführung bei KMU ab, mit dem Ziel einer vereinfachten Einarbeitung und geringeren Gesamtkosten.
Die Herausforderung

Bevor sich das Unternehmen zur vollständigen Produktentwicklung verpflichtete, musste eine grundlegende Frage geklärt werden: War der technische Ansatz überhaupt realisierbar? Zwei spezifische Herausforderungen standen zwischen dem Konzept und einem entwickelbaren Produkt. Die erste war die Datenmodellintegration. ERP-Systeme, die als Datenquelle für den Agenten dienen sollten, enthalten große Datenmengen, die je nach Anbieter und Implementierung in sehr unterschiedlichen Schemata organisiert sind. Der Aufbau eines KI-Agenten, der zuverlässig über diese Schemata hinweg arbeiten konnte, erforderte ein Modellschema-Design, das gleichzeitig strukturiert genug war, damit die KI darauf aufbauen konnte, und flexibel genug, um die realen ERP-Variationen zu berücksichtigen. Tabellenbeschreibungen mussten präzise genug sein, um den Agenten zu leiten, und gleichzeitig modifizierbar bleiben, während sich das Produkt weiterentwickelte. Die zweite Herausforderung war die Genauigkeit. LLMs, die als Übersetzer von natürlicher Sprache in SQL fungieren, bergen standardmäßig das Risiko von Halluzinationen, da sie syntaktisch plausible SQL-Abfragen generieren können, die falsche Ergebnisse liefern, oder Geschäftsterminologien auf subtile Weise falsch interpretieren können. Für ein Produkt, dessen zentrales Wertversprechen eine zuverlässige Datenanalyse ist, war Genauigkeit keine zweitrangige Sorge, sondern das primäre Kriterium. Inkonsistente oder falsche SQL-Ergebnisse würden das Produkt unbrauchbar machen, unabhängig davon, wie intuitiv die Benutzeroberfläche war. Der Kunde benötigte einen Prototyp, der die Solidität des Ansatzes demonstrierte, bevor er in die vollständige Produktentwicklung investierte.
Der Ansatz

Gradion arbeitete mit einem dreiköpfigen Team zusammen, bestehend aus einem Technical Advisor, einem PM/PO und einem AI Engineer, im Rahmen eines achtwöchigen Discovery- und Prototypen-Sprints. Das Team startete mit einer IS-Statusanalyse, um die aktuelle Datenumgebung zu bewerten, die ERP-Schema-Struktur zu verstehen und die kritischsten Risiken hinsichtlich Genauigkeit und Konsistenz zu identifizieren. Die Datenarchitektur kombinierte eine primäre SQL-Datenbank mit einer sekundären Vektordatenbank. Anonymisierte Daten wurden in die Prototypen-SQL-DB migriert. Die Vektordatenbank diente einem spezifischen Zweck: Sie speicherte Beispiele, die der Agent während der Abfragegenerierung abrufen konnte, um die Genauigkeit durch Kontext zu verbessern, anstatt sich ausschließlich auf die generalisierte Logik des LLM zu verlassen. Die Genauigkeit wurde durch einen mehrschichtigen Fine-Tuning-Ansatz sichergestellt: Vektorbeispiele lieferten eine kontextuelle Grundlage, Tabellenbeschreibungen gaben dem Agenten ein präzises Vokabular für das spezifische Schema, und strukturiertes Prompting leitete die schrittweise Argumentation des Agenten bei der Abfragekonstruktion. Diese Kombination wurde entwickelt, um Halluzinationen bei der SQL-Generierung zu reduzieren und die semantischen Unterscheidungen zu berücksichtigen, die für Geschäftsanwender relevant sind – zum Beispiel die korrekte Unterscheidung zwischen „Bestellungen“ und „Einkäufen“ als eigenständige Konzepte im zugrunde liegenden Datenmodell. Der resultierende Prototyp umfasste eine Chat-Oberfläche, die natürliche Sprachabfragen akzeptieren, präzises SQL für das zugrunde liegende Schema erstellen und Ergebnisse – bei Bedarf mit Ergebnisredaktion – in einem zugänglichen Format für nicht-technische Benutzer präsentieren konnte.
Die Ergebnisse
Der Prototyp wurde innerhalb des achtwöchigen Zeitrahmens geliefert und erfüllte die primäre Genauigkeitsschwelle: SQL-Abfragegenauigkeit: Über 80 % erreicht, was als zentrale Machbarkeitshürde für das Produkt diente. Lieferung: Ein portabler Prototyp, bereit zur Demonstration an reale Benutzer und zur Überführung in die Produktentwicklung. Semantische Verarbeitung: Der Prototyp verarbeitet Unterscheidungen wie „Bestellungen“ vs. „Einkäufe“ über verschiedene Abfragetypen hinweg korrekt. Benutzeroberfläche: Die Chat-basierte Oberfläche ist betriebsbereit und unterstützt konversationelle Abfrageabläufe. Ergebnisverarbeitung: Die Logik zur Ergebnisredaktion wurde implementiert. Der Prototyp bestätigte die technische Machbarkeit des Ansatzes und lieferte dem Kunden ein konkretes Artefakt zur Validierung mit Zielbenutzern, bevor weitere Entwicklungsressourcen gebunden werden. Das Engagement lieferte sowohl eine Antwort auf die Machbarkeitsfrage als auch eine Grundlage für die nächste Phase, die die Vereinfachung des Onboardings, die Kostensenkung und die Ausrichtung auf die KMU-Adoption umfasst.
Leistungen & Technologie
Erbrachte Leistungen
- Beratung zur technischen Machbarkeit
- Entwicklung von KI-Agenten
- Kosten- und Latenzanalyse
- Datenmigration in die Prototyp-Umgebung
- LLM Fine-Tuning und Genauigkeitsoptimierung
Technologie-Stack
- LLM (large language model for natural language to SQL)
- SQL database (prototype)
- Vector database (retrieval-augmented accuracy)
- ERP schema integration
- Chat interface (prototype)
Engagement-Modell
Discovery und Prototypenentwicklung mit definiertem Umfang
Bewerten, ob ein KI-gestütztes Produktkonzept technisch umsetzbar ist?
Wir bewerten die Machbarkeit, entwickeln den Prototyp und liefern Ihnen belastbare Genauigkeitsdaten, bevor Sie sich zur vollständigen Entwicklung verpflichten.